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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Religion/Theologie/Gesellschaft
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Keine Anmeldung möglich Buddhismus, Islam, Judentum, Christentum

Mi. 31.01.2018 (09:30 - 11:30 Uhr) - Di. 27.02.2018 in Künzelsau
Dozentin: Birgit Schatz

Religionen spielen nach wie vor eine große Rolle im Denken der Menschen und beeinflussen ihre persönlichen, wie auch ihre politischen Handlungen. Das Seminar soll einen Einblick in vier der großen Weltreligionen bieten und dabei die wichtigsten Grundlagen vermitteln. Die Referentinnen bzw. die Referenten werden darüber hinaus einzelne wichtige Punkte der Religion vertiefend darstellen.

1. Termin: Auf den Spuren Buddhas
Einblicke in den Buddhismus am Beispiel Japans

Referentin: Pfarrerin Miriam Hechler, Stuttgart

2. Termin: Jüdisches Leben - früher und heute
Einblicke in das Judentum
Referentin: Barbara Schüßler, Pädagogisch-Kulturelles Centrum, Synagoge Freudental

3. Termin: "Allah ist einzigartig und Mohammed ist sein Prophet"
Einblicke in den Islam
Referent: Pfr. Heinrich Georg Rothe, Islambeauftragter der Württ. Landeskirche

4. Termin: "Den Himmel auf Erden anzetteln"
Einblicke in das Christentum
Referent: Prof. Dr. Edgar Thaidigsmann, Schwäbisch Hall

Plätze frei Lesecafé

Mi. 28.02.2018 15:00 - 16:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Walter Häberle

Im gemütlich eingerichteten Domizil des Künzelsauer Vereins StadtGeschichte e. V. werden in diesem Semester wieder Hohenloher Autoren vorgestellt. Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck liest Walter Häberle. Es begleitet ihn am Klavier Eckart Sitzenfrei. An diesem Nachmittag: Wilhelm Hägele, "Künzelsauer Gschichtlich"

Plätze frei Der junge Marx

Fr. 16.03.2018 19:30 - 21:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Peter Lucke

Durch den Zusammenbruch des Kommunismus scheint Karl Marx widerlegt zu sein, aber seltsamerweise wird er immer noch rezipiert, denn auch der vorläufig siegreiche Kapitalismus stößt, wie von ihm vorausgesagt, an seine Grenzen.
Fast noch interessanter als der Kapitaltheoretiker ist der junge Marx, der als Linkshegelianer nach allen Seiten Kritik austeilt. Er sieht im Kommunismus keinen geschichtlich idealen Endzustand, sondern "die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt". Er kritisiert die Religion genauso wie die Entfremdung, die Arbeitsteilung und das Privateigentum und sieht in allen diesen Phänomenen Ausdrucksformen der bürgerlichen Ideologie. Es ist immer noch faszinierend, in seinem angriffslustigen und scharfsinnigen Stil seinen Denkprozess nachzuverfolgen. Wieweit er uns allerdings noch überzeugen kann, wird die kritische Auseinandersetzung mit ihm zeigen.

Anmeldung auf Warteliste Schöntaler Gespräche -

Mo. 19.03.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Schöntal
Dozentin: Clemens Martin Mayer

Rechtspopulistische Parteien im In- und Ausland erfahren zunehmenden Zuspruch und haben in Polen schon zu einer Verfassungskrise geführt. Einflussnahmen durch Russlands "hybriden Krieg" gegen den Westen werden nicht erst seit den US-Wahlen immer offenkundiger. In den "sozialen Netzwerken" macht sich radikale Agitation und Manipulation durch "Meinungsroboter" und gezielte Falschmeldungen breit. "Pegida" und AfD haben sich als gemeinsame Projekte von Nationalkonservativen und Rechtsradikalen etabliert. Die Neue Rechte, deren Medien an Reichweite gewinnen, greift nach der bürgerlichen Mitte und versucht sie gegen eine angebliche "Meinungsdiktatur" der "Systemparteien" und ihrer "Lügenpresse" aufzubringen. Die politisch motivierte Kriminalität nimmt zu, bis hin zu Mordanschlägen. Der Attentäter gegen Henriette Reker nannte sich "wertkonservativer Rebell". Was ist hier ins Rutschen gekommen und warum? Gerät die Demokratie in Gefahr? Welche Rolle spielen in dieser Lage die Kirchen - und die "Rechtsausleger" in den konfessionellen Milieus?
Dr. Andreas Püttmann, geboren 1964 in Dinslaken, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und Paris. 1993 wurde er mit der Dissertation: "Ziviler Ungehorsam und christliche Bürgerloyalität" promoviert. Seit 2002 wirkt er als freier Publizist. Er ist (Mit-) Verfasser zahlreicher Bücher.

Plätze frei Depressionen verstehen

Di. 17.04.2018 18:00 - 20:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ulrike Imm-Bazlen

Was wäre, wenn eine Depression nicht Zeichen einer kranken, sondern einer gesunden Seele wäre? Und was, wenn eine Depression dem Bellen von Wachhunden gleicht, die ihren Menschen schützen wollen? Was, wenn Depressionen Ausdruck der Seele sind, die uns etwas mitteilen möchte? An diesem Abend geht es um einen anderen Blick auf das Thema Depression, der einlädt, prädisponierende Faktoren zu entdecken und sein Leben bewusst zu gestalten. Dabei geht es nicht unbedingt um einen leichten Weg, aber den einzigen Weg zu einem Leben in Frieden mit sich selbst.

Plätze frei Lesecafé

Mi. 18.04.2018 15:00 - 16:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Walter Häberle

Im gemütlich eingerichteten Domizil des Künzelsauer Vereins StadtGeschichte e. V. werden Hohenloher Autoren vorgestellt.

Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck liest Walter Häberle. Es begleitet ihn am Klavier Eckart Sitzenfrei.

An diesem Nachmittag: Werke von Hermann Lenz

Keine Gebühr, Spende erwünscht.

Plätze frei "Türkengefahr" in Südwestdeutschland

Do. 19.04.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Niedernhall
Dozent: Wolfgang Zimmermann

1494 zeichnete der Straßburger Humanist Sebastian Brant in seiner populären Schrift "Narrenschiff" ein düsteres Bild Europas: Seit der Einnahme Konstantinopels 1453 stünden die Tore Europas den Türken offen. Publizisten und Prediger sahen darin eine Bedrohung.
Auch in Südwestdeutschland veränderte sich in wenigen Jahrzehnten das "Bild des Türken" zum "Bild des Feindes" schlechthin, der eine universale Bedrohung Europas und seiner Regionen darstellte. Welche Elemente beinhaltete dieses Feindbild? Wie wurde es verbreitet? Diesen Fragen geht der Vortrag nach. Es zeigt sich: Auch Hohenlohe war von der "Türkenfurcht" erfasst, gleichzeitig feierten Adelige militärische Siege gegen den muslimischen Gegner.
Der Dozent ist Abteilungsleiter im Landesarchiv Baden-Württemberg, Generallandesarchiv Karlsruhe

Plätze frei Der Erste Weltkrieg und die Frauen

Do. 03.05.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Kerstin Wolff

Als im August 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, standen Frauen, die sich davor in der bürgerlichen und sozialistischen Frauenbewegung engagiert hatten vor der Frage, ob sie ihr Vaterland verteidigen oder sich den wenigen pazifistischen Stimmen anschließen sollten. Gertrud Bäumer, Vorsitzende des Dachverbandes der bürgerlichen Frauenvereine gründete den Nationalen Frauendienst. Frauen standen nicht mehr außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung und stellten sich in den Dienst des Krieges. In diesem Vortrag geht es um die Erfahrungen, die Frauen im Ersten Weltkrieg zwischen Kriegsbegeisterung und Pazifismus machten und darum, wie die Gesellschaft nach dem Krieg mit diesem Engagement umging. Bekamen sie etwa für ihre Unterstützung das Wahlrecht? Dr. Kerstin Wolff, Historikerin, Forschungsleiterin im Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) beschäftigt sich seit 18 Jahren mit der Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland.

Plätze frei Die islamische Rechtsauffassung und das europäische Recht

Di. 08.05.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ilya Zarrouk

Das europäische Recht sieht sich durch den Zuzug von Migranten gerade aus dem islamischen Raum einer großen Herausforderung gegenüber. In Kanada hat man diesen Problemen bereits entgegengewirkt. Man versucht, das Fiqh (islamische Recht) in das staatliche Recht zu kooptieren. Was unterscheidet jedoch die Fiqh vom europäischen oder westlichen Recht? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo absolute Trennlinien? Und letztlich: Ist es inkooptierbar oder nicht? Dies soll in diesem Vortrag genauer hinterfragt werden.

Plätze frei Heimkehrer - die seltsame Reise des Alfred Kant

Mi. 16.05.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Künzelsau
Dozent: Stefan Kraut

Mit Kriegsausbruch 1914 wurden Deutsche in Frankreich und Großbritannien eingesperrt. Sie hätten ja mit Sabotage-Aktionen die Wehrkraft der "Gastländer" zersetzen können.
Nach Waffenstillstand und dem Ende aller Kämpfe wurden sie nach und nach entlassen, ihnen wurde die Rückkehr in die alte Heimat zur Pflicht gemacht.
Auch in Künzelsau tauchten sie auf, die "Engländer" und andere - wie konnten sie sich wohl in dem Kocherstädtchen integrieren?
Eines von mehreren Lebensschicksalen, die dargestellt werden sollen, ist auch das von Alfred Kant. Hinter diesem Decknamen verbirgt sich ein bekannter Geschäftsmann.



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