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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Geschichte/Zeitgeschichte
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Anmeldung möglich Lesekurs zur Deutschen Schrift des 19./20. Jahrhunderts

Di. 19.09.2017 (18:30 - 20:00 Uhr) - Di. 19.12.2017 in Künzelsau
Dozent: Thomas Kreutzer

(für Fortgeschrittene)
Wer alte Dokumente, wie Briefe oder Tagebücher, aus Ur-Großvaters Zeiten ohne größeren Aufwand entziffern kann, dem stehen die Tore zur Geschichte offen. Dabei ist regelmäßige Übung die halbe Miete!
Der Lesekurs richtet sich an alle, die schon etwas geübter sind im Lesen der deutschen Schreibschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die ihre Fähigkeiten weiter vertiefen möchten. Auf der Grundlage von Originaltexten aus hiesigen Archiven versteht sich die Veranstaltung als regelmäßiger Lektürekurs, der im Allgemeinen einmal im Monat stattfindet und über die Semestergrenzen hinweg fortlaufen soll.

Plätze frei Luther und die Reformation vs. Ibn Khaldun der islamische Reformer

Fr. 20.10.2017 18:30 - 20:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ilya Zarrouk

Wir feiern das 500 jährige Jubiläum der Reformation. Diese gilt nicht nur als eine Zäsur zum Mittelalter, sondern sie veränderte das religiöse, politische und gesellschaftliche Leben. Etwa 100 Jahre später stieß der Tunesier Ibn Kaldun Reformen der islamischen Religion an. Er ging bis heute als Wegweisender Islamischer Philosoph, Denker und Reformer. Leider hatte dieser im islamischen Raum nicht die nachhaltige Wirkung wie Martin Luther zu Zeiten der Reformation. Dennoch erkennt man auch hier neue islamische Transformationen bis hin zu den bis heute anhaltenden Religionskämpfen in der arabischen und islamischen Diaspora. Damit stellen sich folgende Fragen:
In wie weit kann man Martin Luther mit Ibn Kaldun vergleichen? Welche theologischen und philosophischen Gleichnisse gibt es zwischen Ibn Kaldun und Martin Luther? Kann man die Folgewirkungen der Reformation und der islamischen Reform heute gleichsetzen?

Plätze frei Josef Helmer - Leben und Wirken

Mi. 25.10.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Waldenburg
Dozent: Theo Götz

Wer ihn kannte weiß, von welcher schlichten, aber herausragenden Waldenburger Persönlichkeit die Rede ist.
Josef Helmer, der Schneidergeselle und Postbote, der Poet und Zeitungsschreiber, der Freund der Kinder und Diener der Kirche. Nicht umsonst wurde eine Straße und die Schule nach ihm benannt.
Am heutigen Tag jährt sich sein Geburtstag zum 140. mal und das soll Anlass sein, sich an Josef Helmer zu erinnern.
Wir hören Gedichte und zeigen Bilder aus seinem Leben.

Plätze frei Dörzbacher Marktgeschichte

Fr. 27.10.2017 19:00 - 22:00 Uhr in Dörzbach
Dozentin:

Im Jahre 1583 wurde der Gemeinde durch Kaiser Rudoplh II das Marktrecht verliehen. Ein Streifzug durch das bunte Markttreiben in Texten, Bildern und Filmen. Dieser Abend wird von zwei Kennern der Dörzbacher Geschichte Fritz Ebert und Erich Gleiter sowie dem Verein der Dörzbacher Geschichte gestaltet.

Plätze frei 2.000 Jahre Heimatgeschichte

Fr. 03.11.2017 20:00 - 21:30 Uhr in Krautheim
Dozent: Thomas Mütsch

2.000 Jahre Menschheitsgeschichte mit Bezug ins Jagsttal und die nähere Umgebung.
Von den Römern und Germanen, über die Christianisierung, die Pest und die Bauernkriege. Die Zeit des Götz von Berlichingen, die Weltkriege bis hin zu Alexander Gerst, als Kommandant der Internationalen Raumstation ISS.

Plätze frei Georg Wagner - Leben und Werk des Künzelsauer Geologen

Di. 07.11.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Hans Hagdorn

Dem Künzelsauer Geologen Georg Wagner, Ehrenbürger der Stadt und Namenspatron der Realschule, war es wie kaum einem anderen gelungen Geologie und Landschaftsgeschichte Südwestdeutschlands zu popularisieren. Diese Fähigkeit ergab sich aus seiner Vita vom Künzelsauer Seminaristen über die Ausbildung ganzer Lehrergenerationen zum Tübinger Hochschulprofessor. Im Powerpoint-gestützten Vortrag steht Wagners Werdegang als Schulmann und Wissenschaftler im Mittelpunkt. Besonderer Wert wird auf seine wissenschaftliche Leistung gelegt.

Anmeldung möglich Künzelsau und Reformation

Di. 21.11.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Heinz-Wilhelm Koch

Künzelsau wurde erst 1556 evangelisch, fast 40 Jahre nach Luthers Thesen-Anschlag.
Wie geschah das? Weshalb erst so spät? Und was war während der 40 Jahre vorher?
Die Abteilung "Reformation" der Ausstellung "Viele Herren, eine Stadt - Künzelsau unter den Ganerben" im Künzelsauer Stadtmuseum gibt darauf Antworten, die der Referent erläutern wird.

Anmeldung möglich Das Lieblingsspielzeug

Mi. 29.11.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Sonja Naegelin

Ob Mädchen oder Buben, alle lieben Spielzeug, heute und in früheren Zeiten. In dieser Erzählrunde soll Spielzeug aus Kindertagen der Nachkriegszeit 1945 und davor, in Erinnerung gebracht werden.
Besitzen Sie noch Spielzeug oder gar ein Lieblingsspielzeug aus Ihrer Kinderzeit und haben es als Erinnerungsstück bewahrt ? Möchten Sie dies gerne einmal zeigen und können darüber erzählen? Hierfür haben Sie Gelegenheit im Stadtmuseum Künzelsau. Bitte melden Sie sich dazu an bei: StadtGeschichte Künzelsau e.V., Margarete Biehal, 07940-3390.

Plätze frei Industrie 4.0 und die globale Migration - Chancen und Risiken

Fr. 01.12.2017 18:30 - 20:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ilya Zarrouk

Es zeigt sich, dass der Strukturwandel, der sich durch die Digitalisierung der Industrie vollzogen hat zu vermehrter Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit geführt hat, die nicht mehr nur saisonal bedingt ist. Hinzu kommt das Problem der globalen Migration. Diese strömt ebenfalls auf den europäischen und nationalen Arbeitsmarkt. Hieraus entstehen folgende Fragen: Wie kann man die Zugewanderten in den Arbeitsmarkt integrieren, wenn zur gleichen Zeit der Arbeitsmarkt technologisiert wird? Kann Technologisierung der Industrie auch zur Senkung der Arbeitslosigkeit beitragen? Kann Technologisierung zur Integration von Zuwanderung führen?

Plätze frei Böse alte Zeit

Fr. 19.01.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Waldenburg
Dozent: Jan Wiechert

Ob Meuchelmord oder Diebstahl, Erzgauner oder kleiner Fisch: Kriminalität ist weder an Zeiten noch an Regionen gebunden. Auch im alten Hohenlohe kam es immer wieder zu spektakulären Verbrechen, die durch die Behörden der jeweiligen Zeit untersucht und mit deutscher Gründlichkeit - dokumentiert wurden.
Das Buch "Böse Alte Zeit" Kriminalfälle aus der hohenlohischen Geschichte von Jan Wiechert nimmt sich neun dieser Fälle an, rekonstruiert die Ereignisse und zeichnet die Lebenswege der Beteiligten nach. Es bietet einen tiefen Einblick in die Lebenswelt der "kleinen Leute" des frühen 17. bis frühen 19. Jahrhunderts und berichtet detailreich über Kriminalität und Strafrechtspflege im alten Hohenlohe. Mal tragisch, mal komisch, oft überraschend und immer auf der Grundlage historischer Dokumente. Viel spannender lässt sich Regionalgeschichte nicht erzählen.



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