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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Psychologie/Soziologie/Pädagogik
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Anmeldung möglich Traumakompetenz

Mo. 20.03.2017 (19:00 - 21:00 Uhr) - Mo. 10.04.2017 in Künzelsau
Dozentin: Ulrike Imm-Bazlen

Bindung und Resilienz
Nicht alle Menschen, die etwas Schlimmes erlebt haben, sind traumatisiert. Entscheidend sind die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten eines Menschen. Es kommt dann zu einem Trauma, wenn diese in einer schlimmen Situation nicht ausreichen. Damit sind wir bei den Themen Resilienz und Bindung. Selbst wenn die Vergangenheit nicht zu ändern ist und ich traumatisiert sein sollte, kann ich heute eine andere Sichtweise auf die Vergangenheit gewinnen und Heilung erfahren.
Toxischer Stress und seine Auswirkungen
Was ist das überhaupt und welche Rolle spielt er bei traumatisierten Menschen? Nur wenn ich als MitarbeiterIn darum weiß und verstehe, warum traumatisierte Menschen handeln, wie sie handeln, welchen Sinn es für sie macht, verliere ich das Gefühl von Angst und Unsicherheit und kann adäquat auf die Betroffenen eingehen.
Stabilisieren
Was tun, wenn sich ein traumatisierter Mensch anders verhält als erwartet, wenn sich starke Emotionen bis hin zu Aggressionen bemerkbar machen, wenn er dissoziiert, das Erleben also nicht mehr integrieren kann, sondern abspaltet und aus dieser Abspaltung heraus reagiert ? An diesem Abend soll es rund um die Themen Sicherheit und Stabilisierung gehen.

Die Dozentin ist Systemische Therapeutin (SG), Traumapädagogin (DeGPT/BAG-TP), christlich orientierte Traumabegleiterin, mit zusätzlicher Qualifikation in der Bindungspsychotherapie - Bindungsbasierte Beratung und Therapie in eigener Praxis in Untermünkheim.

Anmeldung möglich Flexi Rente

Mi. 05.04.2017 19:00 - 21:00 Uhr in Dörzbach
Dozent: Udo König

Was verbirgt sich hinter dem sogenannten Flexi-Rentengesetz? Der Gesetzgeber hat ein neues Rentengesetz auf den Weg gebracht. Es beinhaltet Regelungen zum stufenlosen Nebenverdienst bei vorgezogenem Rentenbeginn, das Arbeiten über die Altersgrenze hinaus sowie den Ausgleich von möglichen Rentenabschlägen. Im Rahmen der Veranstaltung werden Ihnen diese Themengebiete näher gebracht und auch spezielle Fragen beantwortet.

Plätze frei Osterhase, Osterei und Osterwasser

Do. 06.04.2017 20:00 - 22:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ursula Hausen

Schon Wochen vor Ostern begegnen uns überall die Schokoladenhasen, die Ostereier und allerlei süße Genüsse, die mit dem Osterfest zu tun haben. Warum muss man Ostereier suchen, während Weihnachtsgeschenke einfach auf dem Gabentisch liegen? Wie passt das mit der biblischen Erzählung von der Auferstehung des Jesus Christus zusammen und was stammt aus Gewohnheiten und Bräuchen oder aus anderen Quellen? Gerade an diesen Themen können wir die christlichen Quellen unserer Kultur neu verstehen und entdecken, wo es Verbindungen und Unterschiede zu anderen Kulturen gibt.

Plätze frei Kinderzeichnungen

Mo. 24.04.2017 20:30 - 22:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Evi Wolpert

Urknäuel, Kreis und Punkt, Baummensch, Leitern, Sonnenräder, Szenen. Details: Kinder zeigen Gesetzmäßigkeiten.
Was sagen die Zeichnungen über das Kind aus?

Der Vortrag, angereichert mit viel Anschauungsmaterial, bezieht sich auf die ersten sieben Lebensjahre.

mit Evi Wolpert, Waldorfkindergärtnerin und pädagogische Beraterin/Janusz Korczak Institut

Plätze frei Konzentration

Fr. 28.04.2017 20:00 - 21:30 Uhr in Dörzbach
Dozent: Klaus Weißenberger

Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, ist Voraussetzung für eine gute Integration in Kindergarten, Schule, Verein und späteres Berufsleben. Immer mehr Eltern berichten von Problemen ihrer Kinder, beim Thema zu bleiben und Anstrengungsbereitschaft bei der Bewältigung von Aufgaben zu zeigen. Lern- und Leistungsstörungen beginnen meist nicht erst in der Schule. Auch im Alltag sind negative Erfahrungen prägend. Weitere Inhalte sind: Allgemeine Einflussfaktoren der Konzentration, Lern- und Leistungsprobleme, Soziale Unsicherheit und unbewusste Signale.

Anmeldung möglich Für Männer, aber nicht gegen Frauen -

Mi. 10.05.2017 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin:

Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsstrategien setzten in der Vergangenheit zu oft Geschlechterpolitik mit Frauenpolitik gleich. Ignoriert wurde, dass sich auch die Männerrollen verändern.
Der Sozialwissenschaftler und Buchautor Dr. Thomas Gesterkamp lotet in seinem Vortrag die historisch geprägten Geschlechterrollen aus. Er beschreibt den Wandel der klassischen Männerrollen bis hin zu den "neuen Vätern" - und plädiert für die Entwicklung gemeinsamer geschlechterpolitischer Perspektiven, für eine eigenständige Männerpolitik im Dialog mit Frauen. Denn Chancengleichheit und wirklich gleichberechtigte Organisationskulturen in demokratischen Gleichstellungsprozessen können die Geschlechter nur gemeinsam erreichen.
Mit Dr. Thomas Gesterkamp, Sozialwissenschaftler, Autor, Journalist, Köln.

Plätze frei Aufräumen als Lebensprozess

Fr. 19.05.2017 19:30 - 21:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Petra Neisse

Loslassen von Altem und eine Neuorientierung im Leben werden möglich, wenn sich das in uns lösen kann, was den Kontakt zu uns selbst, dem Anderen und dem Leben verhindert. Ist diese tiefe Berührung nicht möglich, suchen wir den Halt und die Verbindung in den äußeren Dingen und oftmals verlieren wir uns dort. Das führt zu einer Verwirrung und Chaotisierung der eigenen inneren Mitte, die sich u.a. durch das Sammeln und Anhäufen, durch das Zuviel oder Zuwenig zeigt. Welche Bedeutung hat das Aufräumen in unserer materiell orientierten Gesellschaft, in der für die menschlichen Lebensprozesse immer weniger Raum bleibt?

Anmeldung auf Warteliste Warum tappe ich immer in die gleiche Falle...

Di. 23.05.2017 20:00 - 21:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Tobias Rößler

Mit seinem Buch "Spiele der Erwachsenen" hat Eric Berne, Gründer der Transaktionsanalyse, in den 1960er Jahren seine Theorie psychologischer Spiele vorgestellt. Die Grundzüge dieser Theorie können bis heute in ganz alltäglichen Situationen hilfreich sein. Sie hilft, nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst schärfer zu beobachten und so neue Erkenntnisse über das Verhalten des Menschen zu gewinnen. Das soll an diesem Abend gezeigt und im persönlichen Gespräch vertieft werden. Der Dozent ist Pfarrer im Schuldienst und transaktionsanalytischer Berater.

Plätze frei Warum bin ich so? Warum handle ich so?

Di. 30.05.2017 18:30 - 21:00 Uhr in Künzelsau
Dozent: Martin Noll

Ein anschauliches Konzept zur Erklärung menschlichen Handelns.
Menschen handeln auf der Grundlage innerer, oftmals unbewusster Ziele. Ist die innere Priorität eines Menschen z.B. "Bequemlichkeit", so wird er sich sehr anders verhalten als ein Mensch mit der Priorität "Dominanz," "Gefallen" oder "Kontrolle". Das im Vortrag vorgestellte Konzept ermöglicht eine oft verblüffende Einsicht in die Dynamik des eigenen Verhaltens und das der Mitmenschen. Es ermöglicht uns auf der einen Seite eine Bestandsaufnahme des bisherigen "Geworden-Seins" und zeigt auf der anderen Seite die Notwendigkeit konkreter Lernschritte für die Zukunft. Erst wenn wir begriffen haben, was genau wir lernen müssen, sind wir auch bereit, es zu tun.

Plätze frei Karl Julius Weber - die Philosophie des "lachenden Philosophen"

Fr. 02.06.2017 19:30 - 21:00 Uhr in Künzelsau
Dozent: Dr. Peter Lucke

Karl Julius Weber ist 1867, vor 250 Jahren, in Langeburg geboren, 1832 in Kupferzell gestorben und gehört zu den fast vergessenen Klassikern deutscher Reiseschriftsteller und Satiriker, die ihre scharfen Beobachtungen und bissigen Einwürfe mit philosophischem Tiefsinn verbanden. Seine Reisebeschreibungen sind nicht nur als historische Dokumente immer noch lesenswert. Schon der Titel: "Deutschland, oder Briefe eines in Deutschland reisenden Deutschen" weist auf seine reflexive Ironie hin. Sein Meisterstück legte er mit seinem heute noch gedruckten Werk: "Demokritos, der lachende Philosoph" vor. Es ist ein Kaleidoskop von Gott und der Welt, von allem, was er gesehen, erlebt, gelesen und durchdacht hat, thematisch geordnet und geistreich formuliert. Seine selbst gewählte, aber von der Familie verworfene Grabinschrift lautete: "Hier liegen meine Gebeine, ich wollte es wären deine."
Es lohnt sich, seine zeitkritischen Beobachtungen auch vor dem Hintergrund seiner späten Aufklärungsphilosophie im Zeitalter der Romantik auszuleuchten.



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