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Programm / Programm / Kultur und Kreativität / Kunstgeschichte
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fast ausgebucht Bildhauerinnen - von Kollwitz bis Genzken

Do. 13.12.2018 10:00 - 18:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ursula Angelmaier

Die Bildhauerei als vermeintlich "unweiblichste aller Künste" stellte Künstlerinnen vor besondere Herausforderungen. Professionelle Pionierinnen wie Käthe Kollwitz (1867-1945) oder Clara Rilke-Westhoff (1878-1954) setzten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts über vorherrschende Zwänge und geschlechtsideologische Tabus hinweg. Sie bereiteten den Künstlerinnen der 1920er Jahre wie etwa Marg Moll (1884-1977), Emy Roeder (1890-1971) oder Milly Steger (1881-1948) den Weg. Die um 1930 geborenen Bildhauerinnen Gerlinde Beck (1930-2006) oder Ursula Sax (* 1935) fanden erstmals gleichwertige Studien- und Ausbildungsbedingungen vor und behaupteten sich im damaligen Kunstbetrieb.
Künstlerinnen wie Rebecca Horn (*1944) oder Isa Genzken (*1948) prägen und erweitern den künstlerischen Diskurs maßgeblich. Rund 40 Künstlerinnen repräsentieren nicht nur Künstlerinnensozialgeschichte, sondern sind Anlass die bisherige Rezeption sinnstiftend zu überdenken. In Kooperation mit dem Gerhard-Marcks-Haus und den Museen Böttcherstraße, Bremen.
Im Anschluss an die Führung kann fakultativ ein gemeinsames Mittagessen (auf eigene Kosten) im Ratskeller Heilbronn eingenommen werden. Bitte geben Sie dies bei der Anmeldung an.

Anmeldung auf Warteliste Der deutsche Expressionismus

Sa. 19.01.2019 10:30 - 19:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Herta Klabunde

Mit der 1905 in Dresden gegründeten "Brücke" begann in der deutschen Kunst der Aufbruch zur Moderne. Die Stilrichtung, die sich gegen die traditionelle Malerei auflehnte und ein neues Lebensgefühl verkörperte, wurde schon bald Expressionismus genannt. Der "Brücke"-Expressionismus fand neben einer farbenfrohen Malerei auch in Zeichnung und Druckgraphik seine starke Ausdruckskraft. Die Ausstellung, deren Leihgaben aus dem Brücke-Museum Berlin sowie aus zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen des In- und Auslands kommen, konzentriert sich von der Gründung im Jahre 1905 bis 1914, dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und gleichzeitiger Auflösung der Gruppe. Mit rund 120 Werken, darunter 50 hochkarätige Gemälde, vermittelt die Ausstellung einen Einblick in das künstlerische Werk von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Emil Nolde. Wir werden eine qualifizierte Führung durch diese beeindruckende Ausstellung haben. Vor Beginn der Ausstellungsführung sind ein kleiner geführter Stadtrundgang sowie eine Führung im Baden-Badener Casino vorgesehen.
Zeit und Möglichkeit für eine Mittags- und/ oder Kaffeepause ist eingeplant.
Abfahrt mit dem Bus um 10.30 Uhr am Parkplatz Herrenwiese/Kultura. Rückkehr gegen 19.30 Uhr in Öhringen.