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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Religion/Theologie/Gesellschaft
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Anmeldung möglich Das Fotografenfahrrad der Familie Linke

Di. 23.01.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Stefan Kraut

Im städtischen Museumsbestand befindet sich ein Fahrrad mit drei Rädern, geeignet, eine schwere Ausrüstung zu transportieren und dennoch mit vertretbarem Kraftaufwand unsere steilen Steigen zu überwinden. Der Überlieferung nach gehörte es Gustav Linke (1849-1918), einem früheren Fotografen. Das seit 1881 bestehende Geschäft wurde von ihm 1889 übernommen und besteht als Familienbetrieb bis heute. Am Original-Fahrrad und mit historischen Fotografien wird gezeigt, wie um 1900 dieses Handwerk ausgeübt wurde.

Anmeldung möglich Ein Jahr Präsident Trump

Mo. 29.01.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Künzelsau
Dozent: Andreas Zumach

Vor einem Jahr trat Donald Trump sein Amt als neuer US-Präsident an.
Innerhalb weniger Wochen veränderte er mit einsamen Entscheidungen und forschen Ankündigungen zu Wirtschafts-, Handels- und Immigrationsfragen die bisherige Politik seines Landes und verprellte Nachbarstaaten sowie engste Verbündete der USA in Europa und Asien. Zudem eskalierte Trump mit der Verhängung neuer Sanktionen gegen Iran und der Unterstützung der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik Israels die Spannungen im Nahen Osten. In den USA stieß der neue Präsident von Beginn an auf massive Proteste und Rücktrittsforderungen. Wie ist die Lage ein Jahr später?
Was ist von Trumps nächsten drei Jahren im Weißen Haus zu erwarten - falls er nicht amtsenthoben wird?

Andreas Zumach ist internationaler Korrespondent der Berliner "tageszeitung" und weiterer Zeitungen und Rundfunksender bei der UNO in Genf und ein exzellenter Kenner dieser Krisenregion.

Keine Anmeldung möglich Buddhismus, Islam, Judentum, Christentum

Mi. 31.01.2018 (09:30 - 11:30 Uhr) - Di. 27.02.2018 in Künzelsau
Dozentin: Birgit Schatz

Religionen spielen nach wie vor eine große Rolle im Denken der Menschen und beeinflussen ihre persönlichen, wie auch ihre politischen Handlungen. Das Seminar soll einen Einblick in vier der großen Weltreligionen bieten und dabei die wichtigsten Grundlagen vermitteln. Die Referentinnen bzw. die Referenten werden darüber hinaus einzelne wichtige Punkte der Religion vertiefend darstellen.

1. Termin: Auf den Spuren Buddhas
Einblicke in den Buddhismus am Beispiel Japans

Referentin: Pfarrerin Miriam Hechler, Stuttgart

2. Termin: Jüdisches Leben - früher und heute
Einblicke in das Judentum
Referentin: Barbara Schüßler, Pädagogisch-Kulturelles Centrum, Synagoge Freudental

3. Termin: "Allah ist einzigartig und Mohammed ist sein Prophet"
Einblicke in den Islam
Referent: Pfr. Heinrich Georg Rothe, Islambeauftragter der Württ. Landeskirche

4. Termin: "Den Himmel auf Erden anzetteln"
Einblicke in das Christentum
Referent: Prof. Dr. Edgar Thaidigsmann, Schwäbisch Hall

Plätze frei Lesecafé

Mi. 31.01.2018 15:00 - 16:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Walter Häberle

Im gemütlich eingerichteten Domizil des Künzelsauer Vereins StadtGeschichte e. V. sollen nach Carl Julius Weber im neuen Semester weitere Hohenloher Autoren vorgestellt werden. Bei Kaffee, Gebäck und Musikumrahmung wird an jedem Lesecafé-Nachmittag neben diversen kürzeren Texten und Gedichten ein Autor im Mittelpunkt stehen.

Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck liest Walter Häberle an fünf Terminen. Es begleitet ihn am Klavier Eckart Sitzenfrei.

An diesem Nachmittag: Manfred Wankmüller, "Schlitzöhrige Geschichten"

Keine Gebühr, Spende erwünscht.

Vorankündigung: Mi., 28.02.2018, 15 - 16.30 Uhr, zu Wilhelm Hägele, "Künzelsauer Gschichtlich"

Plätze frei Lesecafé

Mi. 28.02.2018 15:00 - 16:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Walter Häberle

Im gemütlich eingerichteten Domizil des Künzelsauer Vereins StadtGeschichte e. V. werden in diesem Semester wieder Hohenloher Autoren vorgestellt. Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck liest Walter Häberle. Es begleitet ihn am Klavier Eckart Sitzenfrei. An diesem Nachmittag: Wilhelm Hägele, "Künzelsauer Gschichtlich"

Plätze frei Der junge Marx

Fr. 16.03.2018 19:30 - 21:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Peter Lucke

Durch den Zusammenbruch des Kommunismus scheint Karl Marx widerlegt zu sein, aber seltsamerweise wird er immer noch rezipiert, denn auch der vorläufig siegreiche Kapitalismus stößt, wie von ihm vorausgesagt, an seine Grenzen.
Fast noch interessanter als der Kapitaltheoretiker ist der junge Marx, der als Linkshegelianer nach allen Seiten Kritik austeilt. Er sieht im Kommunismus keinen geschichtlich idealen Endzustand, sondern "die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt". Er kritisiert die Religion genauso wie die Entfremdung, die Arbeitsteilung und das Privateigentum und sieht in allen diesen Phänomenen Ausdrucksformen der bürgerlichen Ideologie. Es ist immer noch faszinierend, in seinem angriffslustigen und scharfsinnigen Stil seinen Denkprozess nachzuverfolgen. Wieweit er uns allerdings noch überzeugen kann, wird die kritische Auseinandersetzung mit ihm zeigen.

Anmeldung auf Warteliste Schöntaler Gespräche -

Mo. 19.03.2018 19:30 - 21:00 Uhr in Schöntal
Dozentin: Clemens Martin Mayer

Rechtspopulistische Parteien im In- und Ausland erfahren zunehmenden Zuspruch und haben in Polen schon zu einer Verfassungskrise geführt. Einflussnahmen durch Russlands "hybriden Krieg" gegen den Westen werden nicht erst seit den US-Wahlen immer offenkundiger. In den "sozialen Netzwerken" macht sich radikale Agitation und Manipulation durch "Meinungsroboter" und gezielte Falschmeldungen breit. "Pegida" und AfD haben sich als gemeinsame Projekte von Nationalkonservativen und Rechtsradikalen etabliert. Die Neue Rechte, deren Medien an Reichweite gewinnen, greift nach der bürgerlichen Mitte und versucht sie gegen eine angebliche "Meinungsdiktatur" der "Systemparteien" und ihrer "Lügenpresse" aufzubringen. Die politisch motivierte Kriminalität nimmt zu, bis hin zu Mordanschlägen. Der Attentäter gegen Henriette Reker nannte sich "wertkonservativer Rebell". Was ist hier ins Rutschen gekommen und warum? Gerät die Demokratie in Gefahr? Welche Rolle spielen in dieser Lage die Kirchen - und die "Rechtsausleger" in den konfessionellen Milieus?
Dr. Andreas Püttmann, geboren 1964 in Dinslaken, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Staatsrecht in Bonn und Paris. 1993 wurde er mit der Dissertation: "Ziviler Ungehorsam und christliche Bürgerloyalität" promoviert. Seit 2002 wirkt er als freier Publizist. Er ist (Mit-) Verfasser zahlreicher Bücher.

Plätze frei Depressionen verstehen

Di. 17.04.2018 18:00 - 20:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ulrike Imm-Bazlen

Was wäre, wenn eine Depression nicht Zeichen einer kranken, sondern einer gesunden Seele wäre? Und was, wenn eine Depression dem Bellen von Wachhunden gleicht, die ihren Menschen schützen wollen? Was, wenn Depressionen Ausdruck der Seele sind, die uns etwas mitteilen möchte? An diesem Abend geht es um einen anderen Blick auf das Thema Depression, der einlädt, prädisponierende Faktoren zu entdecken und sein Leben bewusst zu gestalten. Dabei geht es nicht unbedingt um einen leichten Weg, aber den einzigen Weg zu einem Leben in Frieden mit sich selbst.

Plätze frei Lesecafé

Mi. 18.04.2018 15:00 - 16:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Walter Häberle

Im gemütlich eingerichteten Domizil des Künzelsauer Vereins StadtGeschichte e. V. werden Hohenloher Autoren vorgestellt.

Bei einer Tasse Kaffee und Gebäck liest Walter Häberle. Es begleitet ihn am Klavier Eckart Sitzenfrei.

An diesem Nachmittag: Werke von Hermann Lenz

Keine Gebühr, Spende erwünscht.

Plätze frei "Türkengefahr" in Südwestdeutschland

Do. 19.04.2018 19:00 - 20:30 Uhr in Niedernhall
Dozent: Wolfgang Zimmermann

1494 zeichnete der Straßburger Humanist Sebastian Brant in seiner populären Schrift "Narrenschiff" ein düsteres Bild Europas: Seit der Einnahme Konstantinopels 1453 stünden die Tore Europas den Türken offen. Publizisten und Prediger sahen darin eine Bedrohung.
Auch in Südwestdeutschland veränderte sich in wenigen Jahrzehnten das "Bild des Türken" zum "Bild des Feindes" schlechthin, der eine universale Bedrohung Europas und seiner Regionen darstellte. Welche Elemente beinhaltete dieses Feindbild? Wie wurde es verbreitet? Diesen Fragen geht der Vortrag nach. Es zeigt sich: Auch Hohenlohe war von der "Türkenfurcht" erfasst, gleichzeitig feierten Adelige militärische Siege gegen den muslimischen Gegner.
Der Dozent ist Abteilungsleiter im Landesarchiv Baden-Württemberg, Generallandesarchiv Karlsruhe



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