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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Geschichte/Zeitgeschichte
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Plätze frei Die Deutsche Schrift des 19./20. Jahrhunderts - Lesekurs für Einsteiger, Teil 1

Di. 19.02.2019 (18:30 - 20:00 Uhr) - Di. 19.03.2019 in Künzelsau
Dozent: Thomas Kreutzer

Wer kennt sie nicht, die Kiste auf dem Dachboden mit Omas alten Liebesbriefen oder die verstaubten Unterlagen im Familienarchiv? Die Entzifferung der alten deutschen Schreibschrift stellt häufig das größte Hindernis dar, in die Geschichte einzutauchen. Auch Interessierte der Heimatgeschichte oder Ahnenforschung schrecken oft vor unbekannten Buchstabenformen in alten Besitzverzeichnissen und Kirchenbüchern zurück.
Der zweiteilige Lesekurs richtet sich an alle, die mehr erfahren möchten über die Deutsche Schrift des 19./20. Jahrhunderts. Anhand von Originaltexten aus hiesigen Archiven soll in insgesamt acht Sitzungen - verteilt auf zwei Semester - ein erster Zugang zur damaligen deutschen Kurrentschrift geschaffen werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Anmeldung möglich 'My dearest Feodora,...'. Geschichte zweier Schwestern

Mi. 13.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Niedernhall
Dozent: Axel Dittrich

Am 24. Mai 1819 wird im Kensington Palace Prinzessin Alexandrina Victoria von Kent geboren. Die 12 Jahre ältere Halbschwester Feodora ist aus der ersten Ehe der Mutter. Die Schwestern sind sich sehr zugetan und pflegen Zeitlebens ein enges Verhältnis. Die Leben der beiden entwickeln sich auf unterschiedlichste Weise. Feodora die Ältere, heiratet 1828 den Fürsten Ernst zu Hohenlohe-Langenburg, ihre Schwester Alexandrina besteigt 1837 als Königin Victoria den Britischen Thron. Nach der Einen wurde ein ganzes Zeitalter benannt, die Andere ist heute fast vergessen. Axel Dittrich, Gästeführer auf Schloss Langenburg, lädt anlässlich des 200. Geburtstags von Königin Viktoria ein, mehr über die frühen Verbindungen des Britischen Königshauses und der Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg zu erfahren.

Anmeldung möglich Anno 1715 in Hohenlohe

Do. 21.03.2019 19:30 - 21:00 Uhr in Künzelsau
Dozent: Andreas Volk

Ein mineralischer Gesundbrunnen wird bei dem kleinen Weiler Hesselbronn entdeckt. Jährlich kommen tausende von kranken Menschen, die stundenlang anstehen müssen, um das heilwirkende Gesundwasser endlich trinken zu können. Kurgäste halten sich wochenlang in der Region auf um die heilbringende Bäderkur zu genießen. Welche Rolle spielte dabei der Amtsarzt Johann Matthias Müller aus Künzelsau. Dies alles ereignete sich vor 300 Jahren. Der Referent - exzellenter Kenner der lokalen Ortsgeschichte - ist dieser Frage nachgegangen und hat bei seinen Recherchen erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Anmeldung möglich Lektürekurs zur Deutschen Schrift des 19./20. Jahrhunderts (für Fortgeschritte)

Di. 26.03.2019 (18:30 - 20:00 Uhr) - Di. 25.06.2019 in Künzelsau
Dozent: Thomas Kreutzer

Wer alte Dokumente, wie Briefe oder Tagebücher, aus Ur-Großvaters Zeiten ohne größeren Aufwand entziffern kann, dem stehen die Tore zur Geschichte offen. Dabei ist regelmäßige Übung die halbe Miete!
Der Lesekurs richtet sich an alle, die schon etwas geübter sind im Lesen der deutschen Schreibschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die ihre Fähigkeiten weiter vertiefen möchten. Auf der Grundlage von Originaltexten aus hiesigen Archiven versteht sich die Veranstaltung als regelmäßiger Lektürekurs, der im Allgemeinen einmal im Monat stattfindet und über die Semestergrenzen hinweg fortläuft.

Plätze frei Der Duren - Stationsgefängnis aus Dörzbach im Freilandmuseum

Fr. 12.04.2019 20:00 - 21:30 Uhr in Dörzbach
Dozent: Michael Happe

Als im Jahre 1828 in Dörzbach das Orts- und Stationsgefängnis fertiggestellt wurde, kam damit ein Projekt zum Abschluss, das vier Jahre zuvor mehr als nur holprig gestartet war. Gemeinde und Staatsregierung fanden nur unter Schwierigkeiten zusammen, das Gebäude musste gar zweimal errichtet werden .....
190 Jahre später steht es nun im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen und gibt Einblicke in verschiedene Aspekte des Strafvollzugs in früheren Jahrhunderten. Im Rahmen der Umsetzung und Erforschung der Geschichte des Gebäudes kam auch die Geschichte eines ukrainischen Jungen zum Vorschein, der in die Maschinerie des nationalsozialistischen Unterdrückungs- und Verfolgungssystem geraten war und die Hölle überlebt hat.

Plätze frei Erasmus Haag von Kupferzell (gest. 1755)

Mo. 15.04.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Kupferzell
Dozent: Andreas Volk

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gab es in Kupferzell zwei als "Erbschenke" bezeichnete Gastwirtschaften. Durch geschickte Heiratspolitik konnte ein Mann namens Erasmus Haag diese Gastwirtschaften an sich bringen. Hier beherbergte er die Kurgäste des ehemaligen Kurorts Kupferzell. Im Laufe seines Lebens kaufte er mehrere herrschaftliche Hofanlagen und Domänen wie den Schafhof bei Belzhag, den Laurachshof oder die ehemalige Klosteranlange Goldbach bei Waldenburg. Erasmus Haag war am hohenlohischen Viehhandel beteiligt. Fürsten und Baronen gewährte er riesige Kreditsummen. 1755 starb er in Kupferzell mit einem "in Hohloh vielleicht nit erhörten Reichthum". Wer war dieser Mann? Was weiß man von seiner Biografie? Der Dozent ist diesen Fragen nachgegangen und hat vieles durch spannende Detektivarbeit in den Archiven entdeckt.

Anmeldung auf Warteliste Bauernstolz in Wachs gedrückt

So. 05.05.2019 10:00 - 16:00 Uhr in Mulfingen
Dozent: Andreas Volk

2016/2017 wurde das Ortsarchiv Simprechtshausen neu erschlossen und ein Findbuch über die vorhandenen Aktenstücke erstellt. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wird das wohl geordnete Ortsarchiv nun der Öffentlichkeit präsentiert. Extra für diesen Anlass gibt es eine kleine Ausstellung über Wachsabdrücke alter Petschaften/Siegel der Simprechtshausener Familien des 19. Jahrhunderts.
Von 10 Uhr bis 16 Uhr können das Archiv und die Ausstellung besichtigt werden.

Anmeldung möglich Hohenlohe - zwischen Schwaben und Franken

Di. 07.05.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin:

Kenner werden ganz gewiss nicht auf den Gedanken kommen, Hohenlohe in Schwaben zu verorten. Hohenlohe liegt selbstverständlich in Franken. Aber es liegt im Süden Frankens, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schwaben, und da darf man sich schon einmal Gedanken machen über sein Verhältnis zu Schwaben. Außerdem wurde der größte Teil Hohenlohes 1806 von Württemberg mediatisiert, und das macht die Sache insofern noch komplizierter, weil viele Zeitgenossen, wie immer wieder festzustellen ist, sich mit der Unterscheidung zwischen Schwaben und Württemberg ebenso wie mit der zwischen Württembergern und Schwaben ausgesprochen schwertun. Der Vortrag will das historisch beleuchten - und richtigstellen.
Prof. Dr. Kurt Andermann ist Archivdirektor i. R., Honorarprofessor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br., war Projektleiter der Kreisbeschreibungen des Hohenlohekreises (2006) und des Landkreises Heilbronn (2010) und (2012/13) interimistischer Leiter des Hohenlohe-Zentralarchivs.

Plätze frei Künzelsau verlassen - Chancen in der Ferne suchen

Di. 28.05.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Stefan Kraut

Unsere Stadt hat schon mal schlechtere Zeiten mitgemacht - viele Menschen lebten in Armut; auch wenn viel versucht wurde, das Schicksal zu verbessern, gaben sich Frauen wie Männer der Hoffnung hin, im Ausland das Glück zu suchen. Nach einer sehr systematischen Auswertung familienbezogener Unterlagen in den Archiven zieht der Referent Bilanz, wann und in welcher Zahl die Menschen aus Künzelsau ausgewandert sind. Grundsätzlich strebten sie allen Weltteilen zu, wobei Nordamerika und Großbritannien eindeutig die meisten Kochertäler aufnahmen.

Plätze frei Bildungsarbeit in multiethnischen und multireligiösen Gruppen

Di. 04.06.2019 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Sabine Haupt

Am Beispiel des Libanon thematisiert der Vortrag ausgewählte Fragen kultureller, sprachlicher und religiöser Heterogenität, sowie die Folgen von Krieg und Migration im Nahen Osten für den Bildungsbereich. Auch in Deutschland treffen unterschiedliche Konzepte von Bildung, Erziehung und Schule aufeinander.



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