Ein Amerikaner in Marseille oder im Wartesaal der Hoffnung - anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Im August 1940 kommt der Amerikaner Varian Fry mit einer Liste Verfolgter und 3.000 Dollar in Marseille an – im Auftrag eines New Yorker Hilfskomitees, entschlossen, bedrohte Intellektuelle, Künstler und Politiker vor dem NS-Regime zu retten. In nur dreizehn Monaten organisiert er mit einem kleinen Netzwerk mutiger Helfer Fluchtwege, falsche Papiere und sichere Unterkünfte und ermöglicht so über 2.000 Menschen die Emigration. Trotz dieses außergewöhnlichen Einsatzes blieb Fry lange ein vergessener Held.
Michael Giese, Diplom-Sozialpädagoge, Regisseur und Spurensucher, beschäftigt sich seit 1993 mit dem Thema Emigration durch Marseille.
Status: Plätze frei
Kursnr.: 26210136
Beginn: Mi., 27.01.2027, 19:00 - 21:00 Uhr
Dauer: 1
Kursort: Hermann-Lenz-Haus; Gewölbekeller
Gebühr: 8,00 €
Materialien:
| Datum | Uhrzeit | Ort |
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Datum:
27.01.2027
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Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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Wo:
Kirchplatz 9,
Hermann-Lenz-Haus; Gewölbekeller
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