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Programm / Programm / Kultur und Kreativität / Kunstgeschichte
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Anmeldung auf Warteliste Kunst am Vormittag - Große Museen, 4. Termin: Das Städel-Museum in Frankfurt

Di. 31.05.2022 09:30 - 11:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ursula Angelmaier

Museen haben oftmals eine lange und auch verwickelte Geschichte. Die Begründer entstammten zunächst meist einem Herrschergeschlecht und nutzten ihre Kunstsammlungen zur Selbstdarstellung und Demonstration ihrer Gelehrsamkeit. Seit der Aufklärung standen erzieherische Intentionen in den Vordergrund. Museen wurden mit Akademien verbunden und öffneten sich für das „Volk“. Mit der Gründerzeit rückt das reiche Bürgertum an die Stelle der Museumsgründer und bietet vor allem der damals verpönten modernen Kunst eine Bühne.
Im Laufe der Geschichte veränderten sich die Sammlungen, wurden erweitert, geteilt, verkauft oder durch Krieg und andere Katastrophen reduziert. So sind die Museumswerke nicht nur um ihrer selbst willen zu bewundern, sondern spiegeln auch die Geschichte ihrer Orte wieder.

Anmeldung möglich Creuzfelder malt die gräfliche Familie

Di. 21.06.2022 18:00 - 19:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ursula Angelmaier

Johann Georg Creuzfelder stand mehr als 50 Jahre in Diensten der Grafen von Hohenlohe. Zu seinen Aufgaben gehörte es, die vielen Familienmitglieder zu porträtieren. Neben den zahlreichen Einzelporträts gibt es einige szenische Darstellungen, die scheinbar einen Einblick in den gräflichen Alltag erlauben. Doch es handelt es sich um komplexe Inszenierungen, die zeigen, dass auch in der Provinz Künstler und Auftraggeber mit den aktuellen Kunstströmungen vertraut waren.

Keine Anmeldung möglich Zum 400. Geburtstag von Joachim Georg Creuzfelder

Di. 21.06.2022 18:00 - 19:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ursula Angelmaier

Joachim Georg Creuzfelder (1622-1702) stammt aus Nürnberg. Vermittelt durch Graf Georg Friedrich in Langenburg erhielt er seine Ausbildung bei dem Haller Maler Johann Schreyer und ließ sich dann in Hohenlohe nieder. Mehr als 50 Jahre war er Hofmaler in Pfedelbach, wo er auch verschiedene bürgerliche und kirchliche Ämter innehatte. Von hier aus versorgte er weite Teile Hohenlohes mit seiner Kunst, die noch heute in Schlössern und Kirchen anzutreffen ist. Sein Leben und Werk gibt Einblick in die Lebensumstände und das kulturelle Klima der Grafschaft nach dem Dreißigjährigen Krieg. So gebührt ihm ein fester Platz in der Geschichte unserer Region in einer Reihe mit den Künstlerfamilien Kern aus Forchtenberg und Sommer aus Künzelsau.
Joachim Georg Creuzfelder - zu Person, Kontext und Werk
Freitag, 29.4.2022, 17-19 Uhr, Schwäbisch Hall, Hällisch Fränkisches Museum, mit Helmut Wörner, Elke Valentin, Ursula Angelmaier
Joachim Georg Creuzfelder in Langenburg
Führung durch Schloss und Kirche, VHS Langenburg
Freitag, 20.5.2022, 14 Uhr , Treffpunkt Schloss, mit Axel Dittrich und Ursula Angelmaier
Creuzfelder malt die gräfliche Familie, siehe Kursnr. 22120615
Dienstag, 21.6.2022, 18 Uhr, VHS Künzelsau, Hermann-Lenz-Haus, Vortrag mit Ursula Angelmaier
Geburtstagsfeier für den "Maler von Pfedelbach"
Sonntag, 17.7.2022, 14-17 Uhr, VHS Öhringen, Bürgersaal Pfedelbach,
Maler in Pfedelbach, Vortrag mit Helmut Wörner,
Creuzfelder an der Decke, Vortrag mit Prof. Dr. Ulrike Seeger,
Spuren in Pfedelbach, Spaziergang, vom Schloss zur Kirche, mit Helmut Wörner und Ursula Angelmaier
Gräfin, Kreuz und Schifffahrt. Eva Christina von Hohenlohe-Waldenburg (1621-1681) als spirituelle Vorreiterin?
Sonntag, 25.9.2022, 17 Uhr, VHS Künzelsau, Waldenburg, Stadtkirche, Vortrag Helmut Wörner
Joachim Georg Creuzfelder auf Papier: Grafik, Karten und Originaldokumente
Samstag, 8.10.2022, 13-17 Uhr, Ausstellung im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein
Die Altarbilder Joachim Georg Creuzfelders - Rubens für Protestanten?
Dienstag 18.10.2022, 18 Uhr, VHS Öhringen, Bürgersaal Pfedelbach, Vortrag mit Ursula Angelmaier

Anmeldung auf Warteliste Kunst am Vormittag - Große Museen, 5. Termin: Das Museum Folkwang in Essen

Di. 19.07.2022 09:30 - 11:00 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Ursula Angelmaier

Museen haben oftmals eine lange und auch verwickelte Geschichte. Die Begründer entstammten zunächst meist einem Herrschergeschlecht und nutzten ihre Kunstsammlungen zur Selbstdarstellung und Demonstration ihrer Gelehrsamkeit. Seit der Aufklärung standen erzieherische Intentionen in den Vordergrund. Museen wurden mit Akademien verbunden und öffneten sich für das „Volk“. Mit der Gründerzeit rückt das reiche Bürgertum an die Stelle der Museumsgründer und bietet vor allem der damals verpönten modernen Kunst eine Bühne.
Im Laufe der Geschichte veränderten sich die Sammlungen, wurden erweitert, geteilt, verkauft oder durch Krieg und andere Katastrophen reduziert. So sind die Museumswerke nicht nur um ihrer selbst willen zu bewundern, sondern spiegeln auch die Geschichte ihrer Orte wieder.