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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Geschichte/Zeitgeschichte
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Kurs abgeschlossen Livestream - vhs.wissen live: Ein Jahr Bundesregierung - eine Bilanz

Do. 08.12.2022 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Ursula Münch

Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der Journalist Hans Moritz ziehen ein Jahr nach der Bundestagswahl eine Bilanz.
Wie hat sich die Regierung innen- wie außenpolitisch geschlagen? Welche Partei konnte sich innerhalb der Regierung bei welchen Themen durchsetzen?
Gelang es den nicht an der Regierung beteiligten Parteien, eine wirkmächtige Opposition zu bilden?
Ursula Münch ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München sowie Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.
Hans Moritz ist Chefredakteur des Erdinger Anzeiger (Münchener Merkur).

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Vom Lateinischen zu den romanischen Sprachen

Mi. 25.01.2023 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Rainer Schlösser

Wir wissen: Sprache ist stetem, wenn auch kaum merklichem Wandel unterworfen.
Im Falle der romanischen Sprachen sind wir in der glücklichen Situation, ihren Ursprung, das Lateinische, bestens zu kennen. Der Sprachwandel lässt sich also seit über 2000 Jahren „am lebenden Objekt“ beobachten, und wir können herausfinden, welche Mechanismen dabei am Werk sind. Dadurch hat die Erforschung der romanischen Sprachgeschichte Modellcharakter für die Art und Weise, wie Sprache sich verändert. Denn solche Mechanismen gestalten nicht nur das Lateinische zu romanischen Sprachen um, sondern sie entfalten ihre Wirkung auch woanders, nicht zuletzt im Deutschen.
Rainer Schlösser war Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Jena. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Sprachgeschichte, Etymologie und Wortgeschichte, Dialektologie und Sprachkontakt.

Anmeldung möglich Livestream - vhs.wissen live: Ist Geschichte gestaltbar?

Mo. 30.01.2023 19:30 - 21:00 Uhr
Dozent: Kurt Bayertz

Die Idee, dass Menschen ihre Geschichte machen oder gestalten können, ist aus dem politischen Leben nicht verschwunden. Im Gegenteil scheint sie angesichts der akut gewordenen globalen Probleme wie dem Klimaschutz eine Art Wiedergeburt zu erleben.
»We are here to make history« – mit diesen Worten stimmte 2014 der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, die Regierungsvertreter auf den Klimagipfel in New York ein. Nicht nur Regierungsvertreter und Politiker, auch Bürger und Aktivisten erheben den Anspruch, Geschichte gestalten zu können. Aber die Vorstellung, dass menschliches Handeln sich nicht innerhalb einer vorgegebenen kosmischen Ordnung oder am Leitfaden einer göttlichen Vorsehung abspielt, ist verhältnismäßig jung: Sie ist ein Produkt der Aufklärung. Und unumstritten war sie zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil: Von Beginn an war sie mit grundsätzlichen, teils religiös, teils philosophisch, teils empirisch motivierten Bedenken konfrontiert.
Kurt Bayertz lehrte bis 2017 praktische Philosophie an der Universität Münster. Für sein Buch „Der aufrechte Gang – Eine Geschichte des anthropologischen Denkens“ wurde er mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.
Patrick Bahners ist Journalist im Feuilleton der FAZ. Er hatte Lehraufträge am Historischen Seminar der Universität Bonn und am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Frankfurt am Main inne. 2003/2004 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2012 hatte er die Dahrendorf-Gastprofessur an der Universität Konstanz inne

Anmeldung auf Warteliste Geschichte am Vormittag: Theologisch-philosophische Fragmente

Di. 07.02.2023 (09:30 - 11:30 Uhr) - Di. 21.02.2023 in Künzelsau
Dozent: Christian Horn

Die Pluralität von Lebenswelten und Sinnangeboten fordert den Einzelnen und die Gesellschaft heute mehr denn je heraus.
Philosophische, theologische und historische Kenntnisse können helfen, persönliche, gesellschaftliche und kirchliche Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen,
dabei Selbstverständliches in Frage zu stellen und über das Gewusste hinaus zu denken.
Das dreiteilige Seminar möchte mit den Teilnehmenden anhand folgender ausgewählter Themen Schritte in diese Richtung gehen:
- Was ist Philosophie?
- Die Geschichte der Bekennenden Kirche im Dritten Reich.
- Die Wahrheit der Ketzer - Kleine Ketzergeschichte.

Plätze frei Die Nazis und das Mittelalter

Di. 07.02.2023 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozent: Mark Tobias Wittlinger

Die Erinnerung an das Mittelalter war im deutschen Bürgertum seit dem 19. Jahrhundert groß in Mode gekommen. Darauf konnten die Nationalsozialisten aufbauen und betrachteten das Mittelalter in ihrem Weltbild wahlweise als vorbildhaftes Heldenzeitalter oder als verpasste Chance nationaler Größe. Die Zukunft im tausendjährigen Reich sollte jedenfalls ein neues, besseres und noch deutscheres Mittelalter werden. Dabei kam es immer wieder auch zu Kuriositäten. Etwa, wenn die Frakturschrift verboten wurde, sich ein Parteifunktionär als wiedergeborener König betrachtete oder der Russlandfeldzug ausgerechnet nach einem Kaiser benannt wurde, dessen Kreuzzug fatal gescheitert war.