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Programm / Programm / Wissen und Orientierung / Geschichte/Zeitgeschichte
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Anmeldung möglich Lektürekurs zur Deutschen Schrift des 19./20. Jahrhunderts (für Fortges

Di. 28.09.2021 (18:30 - 20:00 Uhr) - Di. 25.01.2022 in Neuenstein
Dozent: Thomas Kreutzer

Wer alte Dokumente wie Briefe oder Tagebücher aus Ur-Großvaters Zeiten ohne größeren Aufwand entziffern kann, dem stehen die Tore zur Geschichte offen. Dabei ist regelmäßige Übung die halbe Miete! Der Lesekurs richtet sich an alle, die schon etwas geübter sind im Lesen der deutschen Schreibschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und die ihre Fähigkeiten weiter vertiefen möchten. Auf der Grundlage von Originaltexten aus hiesigen Archiven versteht sich die Veranstaltung als regelmäßiger Lektürekurs, der im Allgemeinen einmal im Monat stattfindet und über die Semestergrenzen hinweg fortläuft.
Teilnahme mit eigenem Gerät.

Anmeldung auf Warteliste Lesekurs: Arme Sünder - Verhörprotokolle des 18. Jahrhunderts

Mi. 06.10.2021 (19:00 - 20:30 Uhr) - Mi. 27.10.2021
Dozent: Jan Wiechert

Im Jahr 1738 kommt es in Langenburg zum Prozess gegen eine mehrköpfige Diebesbande. Drei Männer und vier Frauen müssen sich wegen zahlreicher, wenn auch meist geringfügiger Eigentumsdelikte verantworten. In den Verhören berichten die Angeklagten nicht nur von ihren Taten, sondern zeigen auch ein Lebensbild auf, wie es sich seinerzeit tausendfach auf den Landstraßen des Reichs abspielt. Die erhaltenen Protokolle bilden den Lesestoff für einen neuen Kurs der Reihe Federlesen. Auch für Anfänger geeignet.

Anmeldung auf Warteliste ABC für Zeitreisende

Sa. 16.10.2021 10:00 - 13:00 Uhr
Dozentin: Dinah Rottschäfer

Wenn man eine alte Postkarte der Großeltern lesen will, den Vorfahren in uralten Kirchenbüchern nachspürt oder beginnen möchte, der Geschichte des eigenen Heimatortes auf den Grund zu gehen, stellt das Entziffern der alten Handschriften meist eine große Hürde dar. In diesem kompakten Lesekurs des Hohenlohe-Zentralarchivs soll ein erster Zugang zu historischen Schriften und Dokumenten geschaffen werden, damit die persönliche Reise in die Vergangenheit zum Erfolg wird. Das Angebot richtet sich explizit an Anfänger, die keine oder nur wenig Erfahrung im Lesen alter Schriften haben.

Plätze frei Ahnenforschung - Familiengeschichte erleben

Mo. 18.10.2021 19:30 - 21:00 Uhr in Kupferzell
Dozentin: Anke Stier

"Nur wer seine Wurzeln kennt, kann wachsen!" - Dieser Spruch von Anselm Grün macht deutlich, was Ahnenforschung (Genealogie) bedeuten kann. Das Wissen um die eigene Herkunft verbindet einen mit Menschen und Orten der Vergangenheit und gibt neue Sichtweisen auf das eigene Leben. Die eigene Familiengeschichte entdecken hilft auch große geschichtliche Zusammenhänge besser zu verstehen. An diesem Abend gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise in die Zeit unserer Vorfahren. Sie erfahren, wie man einen Stammbaum erstellt, wo man die Daten hierfür findet und wie Sie die Geschichte Ihrer Ahnen lebendig wirken lassen.
Der Vortrag findet in Präsenz und bei Bedarf online über die vhs.cloud statt.

Plätze frei Historische Wasserversorgung von 1894 - Besichtigung

So. 24.10.2021 14:00 - 15:30 Uhr in Schöntal
Dozent: Herbert Volk

Mit ihren 125 Jahren ist die noch nahezu vollständig erhaltene Wasserversorgungsanlage von Aschhausen ein seltenes Technikdenkmal. Als eine der ersten Landgemeinden Württembergs hatte das kleine Dorf bereits 1894 in 40 Haushalten fließend Wasser, 12 Unterflurhydranten für die Feuerwehr und sogar in vier Gebäuden elektrischen Strom. Nach der Restaurierung durch den Förderverein Aschhausen 2013 - 2019 kann die Anlage wieder im Betrieb besichtigt werden. Der kleinen Wanderung zur Quellfassung und zum Wehr folgt die Inbetriebnahme des großen Wasserrads und der Kolbenpumpe mit der Brunnenanlage. Zum Abschluss besuchen wir das kleine Museum zur Aschhäuser Geschichte im Obergeschoss der Pumpstation.
Treffpunkt am Parkplatz der Pumpstation in Schöntal-Aschhausen.

Anmeldung möglich Ladies Crime Night

Fr. 05.11.2021 19:30 - 21:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Daniela Berg

Bei der Ladies Crime Night entführen uns einige völlig unterschiedliche Krimi-Autorinnen für jeweils 10 Minuten in die Welt des Verbrechens. Ihre Geschichten sind humorvoll, blutig, tragisch und immer spannend. Ist ihre Zeit abgelaufen, ertönt ein Schuss und schon betritt die nächste Autorin die Bühne. Die Lesung wird musikalisch umrahmt. Lassen Sie sich durch einen Abend führen, der jede Menge Spannung verspricht.

Plätze frei "Schade, dass du ein Jude bist" Deutsch-jüdische Literatur

Di. 09.11.2021 19:00 - 20:30 Uhr in Künzelsau
Dozentin: Elisabeth Quirbach

Dieser Titel eines Romans von Walter Kaufmann verweist auf die Grundproblematik der deutsch-jüdischen Literatur hin. Ausgrenzung, Verletzung, Gewalt begegnen ihren Autoren, kennzeichnen ihre Werke.
Der Begriff „deutsch-jüdische Literatur“ ist mehrdeutig und wurde lange Zeit polemisch, ideologisch und apologetisch diskutiert. Er bezeichnet Werke jüdischer Autoren deutscher Sprache, in denen jüdische Thematik, Motive oder Denkformen erkennbar sind. Interessant ist dabei die Frage nach ihrer Selbstpositionierung. Was bedeutet für sie ihre Zugehörigkeit zum Judentum und was ihre deutsche Staatsangehörigkeit.
In einem Mosaik aus Portraits, Lebensläufen, autobiografischen und literarischen Texten werden jüdische, aus Deutschland stammende Autoren vorgestellt.

Anmeldung möglich Das Attentat auf die Synagoge in Halle und die Stimmen der Überlebenden

Mi. 10.11.2021 19:30 - 21:00 Uhr
Dozentin: Esther Dischereit

Es muss einfach raus: der ganze Schmerz, der ganze Zorn. Die Mordanschläge von Halle haben das Leben der Betroffenen für immer verändert. Am 9. Oktober 2019, am höchsten jüdischen Feiertag, dem Jom Kippur, wird ein antisemitischer und rassistischer Anschlag auf die Synagoge und den Kiezdöner in Halle verübt. Zwei Menschen wurden getötet. Esther Dischereit hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen Überlebenden und Angehörigen der Opfer eindrucksvolle Texte zusammengestellt, mit denen diese sich Gehör verschaffen. Sie sprechen in bewegenden Texten über ihren Seelenzustand. Esther Dischereit (geb. 1952) ist Lyrikerin, Essayistin. Sie war von 2012 bis 2013 Beobachterin des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags und lehrte von 2012 bis 2017 als Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Anmeldung auf Warteliste Lesekurs: Von Untergängern und Steinsetzern. Grenzziehung und -sicherung

Do. 11.11.2021 (19:00 - 20:30 Uhr) - Do. 02.12.2021
Dozent: Klaus Breyer

Im Europa des 21. Jahrhunderts dürfte der Begriff der Grenze eine eher untergeordnete Rolle spielen. Im alten Reich dagegen wachten die Herrscher akribisch darüber, dass ihre Grenzen nicht verletzt oder sogar in Frage gestellt wurden. Grenzen dienten zu dieser Zeit vor allem der Machterweiterung und dann der Machterhaltung. Damit einhergehend wollte auch der gemeine Mann seinen Besitz abgegrenzt und gesichert wissen. Er schaute mit Argusaugen darauf, dass der Nachbar nicht etwas begehrte, auf das er keinen Rechtsanspruch hatte. Ein mutmaßlich versetzter Grenzstein war beispielsweise oft genug Gegenstand von Streitfällen. Wie diese Streitfälle letztendlich ausgegangen sind, erfährt der Teilnehmer im Rahmen der bewährten Reihe „Federlesen“. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Anmeldung auf Warteliste Forschen im Archiv

Fr. 21.01.2022 16:00 - 19:00 Uhr in Neuenstein
Dozent: Ulrich Schludi

Wer sich mit der Geschichte seiner Familie, seines Wohnortes oder seiner Heimatregion auseinandersetzt, wird über kurz oder lang auf die Institution der Archive stoßen. An diesem Punkt kann eine faszinierende Entdeckungsreise in die Vergangenheit beginnen. Doch wie gehe ich diese Reise am besten an? Was erwartet mich im Archiv? Und vor allem: Wie finde ich die Informationen, die ich suche? Das Kompaktseminar vermittelt den Teilnehmern grundlegende Kenntnisse zum Aufbau von Archiven, zum Umgang mit Findmitteln und zu den Arbeitsbedingungen im Archiv. Mit dieser Einführung und Praxistipps zur Recherche können Archivneulinge ihre Reise in die Vergangenheit beginnen.



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